Bundestheater sehen "Optimierungspotenzial"

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Aus der Effizienzanalyse der Bundestheater errechnet sich die Holding bis zu 14 Mio. Euro "Optimierungspotenzial". Das Kulturministerium hat am Montag nun doch Teile des umfangreichen Evaluierungsberichts veröffentlicht, der aufgrund der enthaltenen "Geschäftsgeheimnisse" in seiner Gesamtheit weiter unter Verschluss gehalten wird.
Holding-Chef Georg Springer sieht die Möglichkeit, über einen Zeitraum von fünf Jahren "etwa sieben bis zehn Prozent der uns von der öffentlichen Hand zur Verfügung gestellten Basisabgeltung" (derzeit: 144,436 Mio. Euro) effizienter einzusetzen. Bis Herbst will er einen Maßnahmenkatalog vorlegen.
Im Ministerium versicherte man auf APA-Anfrage, die Basisabgeltung werde nicht gekürzt, die freiwerdenden Mittel sollen "für die Kunst" eingesetzt werden. Aus den jeweils rund zehnseitigen Zusammenfassungen zur rechtlichen Situation, zur Holding selbst, zur Theaterservice Gmbh sowie zu Staatsoper, Volksoper und Burgtheater, lassen sich die Einsparungspotenziale etwa in Synergien zwischen den Häusern und durch die Stärkung der Holding herauslesen.
So wird empfohlen, dass die Holding selbst jährlich und bedarfsorientiert über die Verteilung der Basisabgeltung entscheidet, statt wie bisher das Ministerium. Gemeinsame Strategien sollen im Bereich Marketing, Sponsoring sowie bei Technik und Dienstleistungen entwickelt werden.
Mit dem mehr 600-seitigen vollständigen Evaluierungsbericht, der den Zeitraum der drei Spielzeiten 2006/07 bis 2008/09 in rechtlicher und wirtschaftlicher, nicht aber künstlerischer Hinsicht abdeckt, befassen sich nun Georg Springer sowie die Aufsichtsräte der Häuser.















