Österreichische Kunst in Brüssel
Heimische zeitgenössische Künstler präsentieren ab dieser Woche ihre Werke in Brüssel. Als Bühne für die Ausstellung "In Between. Austria Contemporary" dient der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) in der EU-Hauptstadt. Zu sehen sind Werke von 18 Künstlern, die Bandbreite ist weit gesteckt und reicht von Malerei bis hin zu Videoinstallationen.
Eröffnet wird die Schau in Brüssel Dienstagabend von Kulturministerin Schmied und EWSA-Präsident Nilsson. Die Wanderausstellung war zuvor bereits in neun verschiedenen Ländern in Europa und Asien zu sehen. Mit der von der Ministerin initiierten Schau sollen zeitgenössische Arbeiten österreichischer Künstler einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Präsentiert werden Werke, die in den vergangenen drei Jahren vom Kulturministerium angekauft wurden. Nächste Ausstellungsorte nach Brüssel sind das litauische Vilnius sowie Baku in Aserbaidschan.
Seit dem Jahr 1948 wurde aus Mitteln der Kunstförderung die umfangreichste bestehende Dokumentation österreichischen Kunstschaffens der letzten 60 Jahre aufgebaut, heißt es aus dem Kulturressort. Das derzeitige jährliche Ankaufsbudget beträgt rund 665.000 Euro. Die "Artothek des Bundes" genannte Sammlung umfasst heute mehr als 35.000 Kunstwerke aller künstlerischen Medien.
Parallel zur Ausstellung finden die jährlichen Literaturlesungen des Ausschusses mit gleichnamigem Titel statt. Das Thema "In Between" stehe dabei für das "kreative Spannungsfeld, das zwischen verschiedenen Kulturen besteht und der interkulturelle Dialog, der diese verbindet", hieß es seitens der Veranstalter vor Ausstellungsbeginn.















