"The Book of Mormon" räumte bei Tony-Gala ab

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Das Musical "The Book of Mormon", das auf witzige Weise die Mormonen-Kirche unter die Lupe nimmt, hat bei den Tony-Preisen abgeräumt. Bei der 65. Verleihung der wichtigsten US-Theaterpreise in der Nacht auf Montag gewann die bissige Produktion neun Trophäen, darunter als bestes Musical, für Regie, Originalmusik und Buchvorlage.
Das erste Musical von Trey Parker und Matt Stone, Schöpfer der Zeichentrickserie "South Park", war mit 14 Nominierungen ins Rennen gezogen. Das britische Kriegsdrama "War Horse" wurde am New Yorker Broadway zum besten Theaterstück gekürt. Das mit lebensgroßen Pferdepuppen inszenierte Stück gewann insgesamt fünf Tonys, darunter für Regie und Bühnenbild.
Drei Preise holte die Neuauflage des 1934 uraufgeführten Musicals "Anything Goes" mit der Musik von Cole Porter. Ebenfalls drei Trophäen holte die Wiederaufführung des Theaterstücks "The Normal Heart". Eine davon ging an die Hollywood-Schauspielerin Ellen Barkin (57), die als Ärztin im Rollstuhl ihr Broadway-Debüt gab. Das Theaterstück des Autors und Aids-Aktivisten Larry Kramer handelt von den Anfängen der Aids-Epidemie in den 1980er Jahren.
Oscar-Gewinnerin Frances McDormand ("Fargo") gewann ihren ersten Tony als beste Darstellerin in dem Drama "Good People". Darin verkörpert die 53-Jährige eine alleinerziehende Mutter im Bostoner Arbeitermilieu. Die Tony-Gala im Beacon Theatre am Broadway wurde Live im US-Fernsehen ausgestrahlt.















