Weltrekordpreis für Kamera bei Auktion in Wien

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Einen Gesamtumsatz von 4.429.000 Euro sowie mit 1,32 Mio. Euro einen neuen Weltrekordpreis für einen Fotoapparat: Die 19. WestLicht-Kamera-Auktion ließ am Samstag in Wien die Rekorde purzeln und machte die Versteigerung laut Auktionshaus zur erfolgreichsten jemals abgehaltenen Kamera-Auktion. Eine extrem seltene Vorserien-Leica Nr. 7 aus dem Jahr 1923 ging an einen asiatischen Privatsammler.
Eine Leica MP2 in fast neuwertigem Originalzustand wurde nach einem Startpreis von 70.000 Euro um 528.000 Euro verkauft. Die zwei lichtstärksten Objektive der Kamerageschichte konnten ihren Startpreis verzehnfachen: das Carl Zeiss Super-Q-Gigantar 0,33/40mm von 6.000 auf 60.000 Euro und das Carl Zeiss Planar 0,7/50mm von 9.000 auf 90.000 Euro. Eine KGB Spionagekamera erzielte 36.000 Euro.
Höhepunkt der Foto-Auktion waren zwei Daguerreotypien von Auguste Rosalie Bisson aus dem Jahr 1842, die laut WestLicht mit 222.000 Euro einen Auktions-Rekord für Daguerreotypien im deutschsprachigen Raum erzielten. Eine von Anton Josef Trcka gefertigte Aufnahme von Egon Schiele aus dem Jahr 1914 ging für 60.000 Euro an einen europäischen Händler.














