Wiener Festwochen mit stimmgewaltiger Eröffnung
Aus den Kehlen von zehntausenden Sängern erklang am Freitagabend Ludwig van Beethovens "Ode an die Freude". Moderiert wurde die Eröffnung der 60. Wiener Festwochen von Dirk Stermann.

Foto © APAEröffnung der 60. Wiener Festwochen
Ein - im wahrsten Sinne des Wortes - stimmiger Auftakt: Bei der Eröffnung der 60. Wiener Festwochen am Freitagabend sind nämlich die menschliche Stimme und das gemeinschaftliche Singen im Mittelpunkt gestanden. Auf der Open-Air-Bühne vor dem Rathaus traten daher vor allem Chöre, darunter der Arnold Schoenberg Chor sowie die Gewinner der ORF-Castingshow "Österreich singt" auf.
Laut Festwochen-Geschäftsführer Wolfgang Wais besuchten rund 53.000 Menschen das Event. Sie wurden in das Geschehen auch miteingebunden: Gemeinsam mit den Mitwirkenden sangen sie Ludwig van Beethovens "Ode an die Freude".
Kulturstadtrat Mailath-Pokorny verwies in seiner Eröffnungsansprache auf das verbindende Element des gemeinsamen Singens: "Menschen, die singen, gehen nicht aufeinander los, sondern aufeinander zu." Moderiert wurde die von ORF und 3sat live übertragene Eröffnung von Dirk Stermann, der mit seinen Gags für viele Lacher sorgte. Der Bogen der vorgetragenen Werke spannte sich von Klassik über Folklore bis Gospel. Als pompöser Startschuss trug der von Erwin Ortner geleitete Arnold Schoenberg Chor - begleitet vom ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter Cornelius Meister - "O Fortuna Nr. 25" aus Carl Orffs "Carmina Burana" vor.
Den Höhepunkt und auch Abschluss der Veranstaltung bildete die "Ode an die Freude": Sämtliche Mitwirkende - inklusive der Gesangssolisten Robert Holl, Genia Kühmeier, Michael Schade und Iris Vermillion -, die Besucher auf dem Rathausplatz sowie jene an den drei TV-Außenstellen bildeten dabei einen Mega-Chor und leisteten ihren Beitrag zum wahrhaft gewaltigen Stimmaufgebot. Viele Besucher am Rathausplatz waren mit Freude bei der Sache und sangen voller Inbrunst mit.
Die Wiener Festwochen laufen bis 19. Juni. Insgesamt werden 41 Produktionen aus 23 Ländern gezeigt.














