Nadine singt Österreich ins Song-Contest-Finale

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Nadine Beiler hat es mit "The Secret is Love" geschafft: Das erste Mal seit 2004 zieht Österreich wieder in das Finale eines Eurovision Song Contests ein. Die quirlige Tirolerin setzte sich am Abend im zweiten Halbfinale gegen die Konkurrenz durch und kam unter die ersten Zehn der teilnehmenden 19 Nationen.
Damit ist die Teilnahme am Finale des größten Musikevents der Welt gesichert, das am Samstagabend in der Düsseldorf Arena über die Bühne gehen wird. Gemeinsam mit Österreich ergatterten auch Estland, Rumänien, Moldau, Irland, Bosnien-Herzegowina, Dänemark, die Ukraine, Slowenien und Schweden eines der begehrten zehn Tickets für die Finalshow. Die Heimfahrt müssen hingegen die Niederlande, Belgien, die Slowakei, Zypern, Bulgarien, Mazedonien, Israel, Weißrussland und Lettland antreten.
Das kleine, strassbesetzte Schwarze von Nadine hat jedenfalls gezogen - wobei es wohl vor allem die mächtige Stimme war, die Nadine Beiler mit ihrer Ballade "The Secret is Love" den Einzug ins Song-Contest-Finale ebnete. Ungeachtet der undankbar frühen Startnummer 2 konnte sich die Tirolerin für Österreich eines der Finaltickets sichern. Das Ergebnis setzt sich zu 50 Prozent aus den Anrufern zusammen, zu 50 Prozent aus dem Votum einer Fachjury, das bereits am Mittwoch gefällt wurde, als die Teilnehmer die gesamte Show vor leerer Halle bereits einmal durchlaufen hatten.
Bunt erschienen die Beiträge der Kontrahenten. Die mittlerweile zu Topfavoriten aufgestiegenen irischen Zwillinge Jedward lukrierten mit beeindruckender Bühnenakrobatik und einprägsamem Pop ihre Stimmen, während die knuddelig-harmlose dänische Gruppe A Friend in London mit ihrem "New Tomorrow" Fans gewann.
Ungeachtet einiger stimmlicher Schwächen konnte sich auch die erst 18-jährige Getter Jaani für Estland mit ihrem knallbunten Showtune "Rockefeller Street" qualifizieren. Auch der Aufstieg des schwedischen Beaus Eric Saade, der mit viel Tanz und wenig Stimme überraschte, entsprach den Erwartungen. Mit großer Stimme wartete hingegen die ukrainische Teilnehmerin Mika Newton im Christina-Aguilera-Look auf, die mit Live-Sandkunst im Hintergrund überzeugte, und auch Slowenien konnte mit der 19-jährigen Maja Keuc eines der zehn Finaltickets holen.
Unter den Verlierern des Abends findet sich hingegen auch eine Ikone des Song Contests. Die Transsexuelle Dana International, die 1998 den Titel nach Israel geholt hatte, trat mit "Ding Dong" zwar erneut an, wusste mit der eher schwachen, selbstkomponierten Nummer jedoch nicht zu überzeugen.
Das große Finale steht nun nach einem Ruhetag für die Künstler am Samstag, den 14. Mai an. ORF eins wird die gesamte Show aus der Düsseldorf Arena ab 21 Uhr live übertragen, wie immer moderiert von Andi Knoll.















