Carnuntum "Erobern, Entdecken, Erleben" ab Freitag
Zu einer Zeitreise von der Urgeschichte über die Römer bis in die Gegenwart lädt die niederösterreichische Landesausstellung 2011 ins Römerland Carnuntum.

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Auf historischem Boden werden vom 16. April bis 15. November Eroberer und Entdecker sowie ihre Kunst und Kultur präsentiert - im Freilichtmuseum Petronell-Carnuntum, dem Museum Carnuntinum in Bad Deutsch-Altenburg und der Kulturfabrik Hainburg.
Investitionen wie noch nie
Rund 42 Mio. Euro - "so viel wie noch nie" - seien für diese 36. Landesschau in die Region investiert worden, betonte Landeshauptmann Pröll am Dienstag bei einer Pressekonferenz in St. Pölten. Davon flossen 26 Mio. Euro in den Archäologiepark Carnuntum, 3,8 Mio. Euro in die seit 2007 als Kulturzentrum zur Verfügung stehende ehemalige Tabakfabrik Hainburg und 3,6 Mio. Euro in die Infrastruktur der Standortgemeinden.
"Erobern - Entdecken - Erleben im Römerland Carnuntum" sei überdies komplett mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, so Pröll: Die ÖBB bieten Kombi-Tickets an, Shuttlebusse verbinden die Schauplätze, der Twin City Liner legt extra in Hainburg an, an 19 Orten stehen 80 Leihfahrräder zur Verfügung.
Authentisch
Kurator Ernst Bruckmüller schwärmte von den Highlights der Präsentation: In Petronell können Besuchern authentische Rekonstruktionen wie jene einer römischen Therme besichtigen. Die Ausstellung in der Kulturfabrik Hainburg beleuchtet die Geschichte der Eroberer. Eines der ältesten Exponate, eine Schaftröhrenaxt, stammt aus der frühen Bronzezeit (um 800 v. Chr.).
Die Standortgemeinden haben sich nach den Worten ihrer Bürgermeister "herausgeputzt", auch die Winzer und Gastronomiebetriebe der Region freuen sich auf Gäste. Die Ausstellungseröffnung, die am Freitag erfolgt, wird mit einem großen Regionsfest am Wochenende gefeiert.














