Polizei findet gestohlenes Tischbein-Gemälde
Vor knapp einer Woche ist das Selbstporträt des Malers Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1751 - 1829) im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld entwendet worden. Nun wurde das Gemälde von der Polizei in einem Kulturverein entdeckt. Die Beamten beschlagnahmten das Selbstporträt aus dem Jahr 1789 sowie ein weiteres Gemälde, ein Marienbild eines nicht bekannten Künstlers.
Beide Werke waren bei einem Einbruch gestohlen worden - von wem, darauf gab es zunächst keine Hinweise. "Die Bilder werden wieder an den rechtmäßigen Eigentümer übergeben", hieß es von der Polizei, die wegen eines Schwerpunkteinsatz rund um Verstöße gegen das Steuergesetz ausgerückt war und dabei auch den Kulturverein überprüft hatte.
Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, auch "Goethe-Tischbein" genannt, war von 1808 an für den Oldenburger Hof in Eutin tätig. Während seines zweiten Romaufenthalts lernte er Johann Wolfgang von Goethe kennen und schuf sein berühmtestes Gemälde, "Goethe in der Campagna" (1786/1787), mit dem er seinem Freund und Förderer ein Denkmal setzte.















