Wiener Philharmoniker spielen am Opernball

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Eine ungewöhnliche Premiere gab es am Dienstag für die Wiener Staatsoper und die Wiener Philharmoniker: Sie gaben ihre erste gemeinsame Pressekonferenz. Anlass ist eine Reihe von Projekten, die am bevorstehenden Opernball ihren glanzvollen Auftakt nimmt. In Planung ist außerdem eine philharmonische Kammermusikreihe im Mahler-Saal der Oper sowie ein umfangreiches gemeinsames New-York-Gastspiel.
"Die Philharmoniker werden zum ersten Mal beim Wiener Opernball spielen", so Staatsoperndirektor Dominique Meyer - und zwar stilecht unter Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst und mit Elina Garanca. Dass die Stimmung zwischen Haus und Orchester besser ist denn je zuvor, wird man nicht müde, zu betonen. Die "weltweit einzigartige Symbiose", so Welser-Möst, soll nach dem positiven Abschluss organisatorischer Details nun auch sonst "in konkrete Dinge verwandelt" werden, betonte auch Philharmoniker-Vorstand Clemens Hellsberg.
Desiree Treichl-Stürgkh hatte Hellsberg bezüglich eines Opernball-Auftritts schon vor längerem "ganz unverschämt gefragt", erzählte die Ball-Chefin. "Und er hat mir geantwortet: 'Wenn Dominique Meyer kommt, dann werde ich versuchen, dass wir spielen'." In der Generalversammlung des Orchesters habe es dann nicht einmal einer Abstimmung bedurft, so Hellsberg. "Es war klar, wir machen es." Ein Teil des Orchesters wird zum Balltermin allerdings auf USA-Tournee sein.
Gelegenheit, das Orchester und seine Mitglieder näher kennenzulernen, bietet die kommenden Saison auch im Rahmen einer neuen Kammermusik-Reihe, die die Philharmoniker an zehn Samstagvormittagen im Gustav-Mahler-Saal der Staatsoper planen. Umgekehrt schließt sich die Staatsoper den Philharmonikern zum 25-jährigen Jubiläum ihrer Konzertwoche in der New Yorker Carnegie Hall im Jahr 2014 mit drei konzertanten Opernproduktionen an.















