Auftakt zur 61. Berlinale

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Mit dem Western "True Grit" von Joel und Ethan Coen werden am Donnerstag die 61. Internationalen Filmfestspiele von Berlin eröffnet. Der Wild-West-Streifen mit Jeff Bridges läuft im Wettbewerb außer Konkurrenz, ebenso wie "Mein bester Feind" des österreichischen Regisseurs Wolfgang Murnberger. Bis 20. Februar stehen beim größten Publikumsfestival der Welt rund 400 Filme auf dem Programm.
Den Jury-Vorsitz übernimmt dieses Mal die Schauspielerin Isabella Rossellini, für den im Iran inhaftierten Regisseur Jafar Panahi wird aus Solidarität ein Jury-Platz freigehalten. Zudem forderten die Juroren seine Freilassung. "Wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass er noch kommen kann und seinen Platz in der Jury einnimmt", sagte Rossellini am Donnerstag. "Die Meinungs- und Redefreiheit ist die Grundlage des Filmemachens." Der indische Schauspieler und Regisseur Aamir Khan appellierte an die Regierung in Teheran, Panahi schnellstmöglich ausreisen zu lassen: "Er ist ein guter Botschafter der persischen Kultur.
Jede Menge Platz gibt es indes auf dem roten Teppich: Dort werden unter anderem Colin Firth, Jeremy Irons und Vanessa Redgrave erwartet. Der österreichische Film ist heuer abseits des Wettbewerbs vertreten: Sechs österreichische (Ko-)Produktionen werden bei der Berlinale gezeigt, darunter Murnbergers "Mein bester Feind" mit Moritz Bleibtreu und Georg Friedrich sowie Marie Kreutzers Erstlingsfilm "Die Vaterlosen".















