"Vienna Art Week" mit 100 Einzelveranstaltungen
Alles was in Wien Rang, Namen und Kunst hat, tut sich in dieser Woche zusammen: Der Kunstmarkt mit Galerien und Dorotheum, Wiens Kunstunis, die Künstlervereinigungen Secession und Künstlerhaus sowie die Museen der Hauptstadt feiern ab Montag gemeinsam die sechste Ausgabe der "Vienna Art Week". Mehr als 100 Einzelveranstaltungen finden heuer unter dem Motto "Crossing Limits" statt.
"Dieses Grenzüberschreiten ist nicht nur zeitlich "vom Barock bis zu Cutting Edge Contemorary Art" gemeint, so der künstlerische Leiter, Robert Punkenhofer, das Motto spielt auch auf die einzigartige Kooperation der Institutionen sowie auf ein "Schauen über den Tellerrand Richtung Design, Architektur, Mode und Musik" an. Neben dem umfangreichen Ausstellungsprogramm wird mit mehr als zehn Podiumsdiskussionen (den Anfang macht "Zeitgenössische Kunst in historischen Museen" heute Abend im Kunsthistorischen Museum) auch auf Diskurs gesetzt.
Den so entstehenden "Energieraum der bildenden Kunst" teilen sich dabei Veranstaltungen unterschiedlichster Machart: Baustellenführungen erschließen Wiener und internationalen Besuchern die Fortschritte am 20er Haus oder am neuen Liechtenstein-Stadtpalais, in den Museen werden zu den aktuell laufenden Ausstellungen zahlreiche spezielle Führungen aber auch Künstlergespräche angeboten, Performances etwa im Wien Museum oder im Leopold Museum laden zur Genre-Übergreifung, viele Wiener Künstler öffnen ihre Studios und Ateliers und beim "ArtmArt" im Künstlerhaus kann man Werke zu erschwinglichen Preisen auch gleich mit nach Hause nehmen.
Das alles ist "eine ganz tolle Sache", freute sich Belvedere-Chefin Agnes Husslein-Arco und sieht "Präsentationsmöglichkeiten vor allem auch für eine Internationalisierung".















