Buhorkan für Martin Kusej bei "Rusalka" in München

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Ein Buhorkan hat den österreichische Regisseur Martin Kusej am Samstagabend am Ende der "Rusalka"-Premiere an der Bayerischen Staatsoper in München empfangen. Kusej hatte die Märchen-Oper von Antonin Dvorak mit starken, immer wieder brutalen und nicht immer schlüssigen Bildern inszeniert.
Missbrauchsszenen, ein Keller, in denen Rusalka und die anderen Nixen offenbar gefangen gehalten werden, die Ausweidung eines Rehs oder das Ende Rusalkas in der psychiatrischen Anstalt - all dies verfolgte das Publikum an dem von Ex-Burgtheaterdirektor Nikolaus Bachler geleiteten Opernhaus zwar über drei Stunden lang widerspruchslos und durchaus in den Bann gezogen - am Ende gab es jedoch für den Regisseur lautstarke Missfallskundgebungen.
Ganz im Gegensatz dazu wurden Dirigent Tomas Hanus und die Sänger mit lebhaftem Applaus gefeiert, lautstarke Bravos gab es insbesondere für die junge lettische Sopranistin Kristine Opolais in der Titelpartie und für Günther Groissböck als "Wassermann".













