Havel-Preis für Konrad Paul Liessmann
Der Villacher Konrad Paul Liessmann, Philosophie-Professor an der Universität Wien, erhält am Dienstag den renommierten Vaclav Havel-Preis. Zu seinen Vorgängern zählt etwa der italienische Literat Umberto Eco.

Foto © APAKonrad Paul Liessmann war 2006 "Österreichischer Wissenschafter des Jahres"
Der österreichische Philosoph, Essayist und Kulturpublizist Konrad Paul Liessmann (57) wird am Dienstag mit dem diesjährigen Preis der "Vision 97"-Stiftung des früheren tschechischen Staatspräsidenten Vaclav Havel und seiner Frau Dagmar ausgezeichnet. Die Ehrung wird laut Stiftung an "bedeutende Denker" vergeben, deren wissenschaftliches Werk sich auf unkonventionelle Art mit den Grundfragen der menschlichen Existenz beschäftigt.
Liessmann ist der zwölfte Preisträger. Unter seinen Vorgängern sind der italienische Wissenschafter und Publizist Umberto Eco, der polnische Soziologe Zygmund Bauman und US-Ökonom Robert B. Reich. Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an den tschechischen Geologen Vaclav Cilek.
Liessmann, 1953 in Villach geboren, ist Professor am Institut für Philosophie der Universität Wien. Seit 1996 leitet er das alljährlich stattfindende Philosophicum Lech. Er wurde 2006 vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten zum "Österreichischen Wissenschafter des Jahres" gekürt, im April dieses Jahres erhielt er für sein Gesamtwerk den Donauland Sachbuchpreis "Danubius". Zuletzt hat er das Buch "Das Universum der Dinge - Zur Ästhetik des Alltäglichen" (Zsolnay-Verlag) veröffentlicht.














