Ein Receiver-Modul macht Probleme
Bald beginnt der Austausch fehlerhafter ORF-Karten-Module. Wer betroffen ist, lesen Sie hier.

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Eigentlich ist die Anschaffung einer digitalen Sat-Anlage statt einer DVB-T-Box die sinnvollere Variante, um in die neue TV-Ära einzusteigen, da der Kunde dabei Zugang zu deutlich mehr Programmen bekommt. Allerdings sorgten zuletzt Probleme mit fehlerhaften Modulen - jenen Teilen, in die die ORF-Digital-Karte eingeschoben wird - an den Receivern für Verunsicherung.
Ab 24. September 07
Austausch.
Nach längerem Hin und Her haben sich vor kurzem der Handel und die Herstellerfirma auf einen Austausch der fehlerhaften Bauteile - ab dem 13. September - geeinigt. Für den Kunden entstehen dabei keine Kosten: Wer seinen Receiver im Geschäft gekauft hat, kann ihn dort vor Ort reparieren lassen, wer einen Techniker für die Erst-Installation zu sich nach Hause gerufen hat, kann das auch für den Austausch des fehlerhaften Moduls tun. Anfahrtskosten und Arbeitszeit fallen dabei in die Gewährleistung, der Kunde zahlt also nichts.
Bevor man in dieser speziellen Causa den Fachhandel kontaktiert, sollte aber zunächst festgestellt werden, ob es sich tatsächlich um diesen Modul-Defekt handelt. Es treten zwei Fehlfunktionen auf:
1. Die ORF-Programme und ATV können nicht empfangen werden, der Bildschirm bleibt schwarz. Gleichzeitig funktionieren aber Privatsender wie RTL oder SAT 1 wie gewohnt. Sind Letztere auch nicht zu sehen, dann handelt es sich um ein anderes Problem.
2.Beim Programmwechsel kommt es zu drei bis vier Sekunden langen Pausen mit Schwarzbild.
Nur ein Anhaltspunkt.
Da es sich bei dem fehlerhaften Modul um ein von vielen Herstellern verwendetes Bauteil handelt, können keine genauen Marken identifiziert werden. Einziger Anhaltpunkt: Neben dem Schlitz, in den die ORF-Karte eingeschoben wird, ist "SCM" zu lesen. Treten dazu noch die o. g. Fehlfunktionen auf, dann ist der Fachhandel zu kontaktieren.
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Dossier
Oktober2006
Die Umstellung auf das digitale Antennen-Fernsehen begann, es wurden Sendeanlagen in Ballungsräumen in Betrieb genommen. Zunächst gab es die so genannte Simulcast-Phase, in der der TV-Empfang sowohl analog als auch digital möglich war.
Seit dem Frühjahr 2007 ...
... wurde mit der Abschaltung der analogen Übertragung begonnen. Der Plan sieht vor, dass Ende 2008 90 Prozent der Österreicher DVB-T empfangen werden, 2010 sollen es 95 Prozent sein.
Digital-Hotline ...
... des ORF
0820/420 420
(12 Cent pro Minute)















