Wiener Musikverein an der Auslastungsgrenze

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Der Wiener Musikverein musste 50 Prozent der Anfragen für Anmietungen seiner vier neuen Säle ablehnen. Wie im vergangenen Jahr sei man bereits "an der Auslastungsgrenze angelangt", erklärte Musikvereins-Intendant Thomas Angyan bei der Programmpräsentation für die kommende Spielzeit. In der Saison 2010/11 stehen 173 Eigenveranstaltungen am Programm.
In der Saison 2009/10 verzeichnete man inklusive Proben und Vermietungen 1.318 Buchungen, darunter 171 Eigenveranstaltungen (82 Prozent Auslastung) mit 28.715 Besuchern. "Mehr Veranstaltungen werden es so bald nicht werden", erklärte Angyan, schließlich wolle man die hohe Qualität beibehalten. Besonders die Kinder- und Jugendprojekte liegen dem Intendanten am Herzen, der auf erfolgreiche Zahlen verwies: 94 Kinderkonzerte in der vergangenen Saison verzeichneten 13.240 Besucher (90 Prozent Auslastung). Auch die Aboverkäufe für die aktuelle Saison können sich mit einem Plus von 16 Prozent sehen lassen.
Die "Vier Neuen Säle" im Untergeschoß des Hauses werden auch in den kommenden Monaten im Zeichen der Jugendförderung stehen. "Wir haben hier die Möglichkeit, junge Künstler und Ensembles auftreten zu lassen", so Angyan, der die zwei neuen Zyklen "Quartett.Impuls" (in Zusammenarbeit mit Radio Stephansdom) und "Klavier.Trio" präsentierte. Mit Staatsoperndirektor Dominique Meyer wird die Kooperation "Lied.Bühne" fortgesetzt.
Komplettiert wird das Programm von "Tasten.Lauf", dem "Young.Musicians"-Zyklus, Konzerten von gemischten Ensembles bei "Uno.Due.Tre" und dem aufgrund der Nachfrage mittlerweile verdoppelten "Wort.Musik"-Zyklus, der auch in der Saison 2010/11 mit klingenden Namen wie Michael Köhlmeier, Peter Simonischek oder Erwin Steinhauer aufwarten kann. Ebenfalls fortgeführt wird der Jazz-Zyklus, der in seiner zweiten Saison fünf Konzerte umfassen wird.















