Deutsche und Franzosen nominierten Filme für Oscar
Das Rennen um den Auslands-Oscar nimmt langsam Formen an: Am Wochenende nominierten Deutschland, Frankreich sowie die Schweiz ihre Kandidaten. Deutschland entsendet "Die Fremde" von Feo Aladag mit Sibel Kekilli in den Kampf um den Oscar für den besten nicht englischsprachigen Film, Frankreich "Des Hommes et des Dieux" von Xavier Beauvois.
Für die Schweiz startet "La petite chambre" von Stéphanie Chuat und Véronique Reymond. Österreich hat seinen Anwärter "La Pivellina" von Tizza Covi und Rainer Frimmel bereits Anfang September bekanntgegeben.
"Die Fremde" thematisiert das Thema Ehrenmorde und zeigt den Kampf einer jungen deutsch-türkischen Mutter um ihre Selbstbestimmung in zwei Wertesystemen, so das deutsche Filmexportbüro German Films. "La petite chambre" behandelt das Thema Pflege und das sich wandelnde Verhältnis eines alten Mannes zu seiner Pflegerin. "Des Hommes et des Dieux" wurde bereits bei den Filmfestspielen von Cannes mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet und erzählt die Geschichte von sieben 1996 in Algerien entführten und später ermordeten Mönchen.
Die 83. Academy Awards gehen am 27. Februar nächsten Jahres in Los Angeles über die Bühne. Die endgültigen Nominierungen, so auch für den Auslandsoscar, werden am 25. Jänner bekanntgegeben. Österreich hat zuletzt 2008 mit Stefan Ruzowitzkys "Die Fälscher" einen Auslandsoscar erhalten.














