Skulpturen von Franz West in Rom
In Rom ist seit dem heutigen Freitag eine neue Skulpturenserie von Franz West ausgestellt. Bis zum 30. Oktober sind sieben Installationen des Wiener Künstlers in der renommierten "Gagosian Gallery" zu bewundern. "Ecolalia" heißen die knallig bunten, riesigen Skulpturen des Wiener Künstlers, die in Rom gezeigt werden.
Die kleinen Kübel, auf denen die Skulpturen stehen, sind eine Herausforderung für das Gleichgewicht, das Setting wirkt spektakulär. Die rechteckigen und runden Installationen in Trichterform können von den Sofas bewundert werden, die West entworfen hat, um den Besucher zu empfangen, und ihm verschiedene Perspektiven der Ausstellung zu geben.
"Wests Skulpturen sind nie eigenständige, abgeschlossene Werke. Erst durch die Interaktion mit dem Betrachter wird die Skulptur komplettiert und erfüllt ihr Potenzial", betonten die Kuratoren der Ausstellung mit dem Titel "Roman Room". Parallel zur Ausstellung in der Gogosian Gallery wurde auf der Piazza di Pietra im Herzen Roms eine riesige Installation aus drei Skulpturen im Aluminium aufgestellt, die "Room in Rome" heißt. Dafür hat West eine ganz besondere Technik entwickelt, um mit Aluminiumblech zu arbeiten. "Dank dieser Technik braucht man nicht gießen. Die Kosten wären ansonsten für eine derart große Installation zu groß", sagte West bei der Eröffnung der Ausstellung in Rom im Gespräch mit der APA.
"Es fasziniert mich immer festzustellen, wie anders meine Installationen wirken, wenn sie im Freien, statt in einem geschlossenen Raum stehen. Die Perspektive ändert sich vollkommen", meinte der Künstler, der enge Beziehungen zu Italien hat. Seit 40 Jahren besucht West regelmäßig die Ewige Stadt. Zuletzt waren seine Installationen in Neapels Museum MADRE gezeigt worden. Ab dem 25. September ist West im Kunsthaus Graz eine umfangreiche Personale gewidmet.















