Linzer Brucknerfest eröffnet

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Bundespräsident Fischer hat am Sonntag das diesjährige Linzer Brucknerfest als "Plädoyer für die Menschenwürde" eröffnet. Festrednerin Elfriede Hammerl trat im Brucknerhaus für ein Mehr an Chancengleichheit ein. Am Abend findet die Klassische Klangwolke als Eröffnungskonzert statt.
Unsere Gesellschaft ist sozial durchlässig." Bei einem Mehr an Chancengleichheit müsse es nicht um Verlust, sondern um Gewinn gehen. Es könne und solle nicht nach unten, sondern nach oben nivelliert werden, betonte Hammerl. Bundespräsident Fischer bezeichnete das Brucknerfest in seiner Ansprache als "Plädoyer für die Gleichwertigkeit aller Menschen und die Menschenwürde". Wer daran denke, dass Ungleichheit auch immer zumindest partiell Unfreiheit bedeute, sei immun gegen Nationalismus und Rassismus.
Musikalisch wurde die Veranstaltungsreihe, die bis 5. Oktober dauert, mit der Uraufführung eines Auftragswerks an Ingo Ingensand gestartet. Neben seiner Komposition "Die Bringer Beethovens" spielte das Bruckner Orchester unter Dennis Russell Davies Beethovens Ouvertüre zu "König Stephan" in Es-Dur und Bruckners Scherzo aus der "Nullten" Symphonie in d-Moll. Die Klassische Linzer Klangwolke, die ebenfalls Russell Davies leitet, wird ab 20.00 Uhr in Bild und Ton in den Donaupark übertragen. Bereits um 19.28 Uhr strahlt TW1 in der Sendung "Trailer" ein von Barbara Rett moderiertes Gespräch mit dem Dirigenten und dem künstlerischen Leiter des Brucknerhauses, Wolfgang Winkler, aus.















