Auslandskulturtagung 2010 widmet sich Donauraum
Dem Donauraum "als gemeinsame Kulturlandschaft" ist am kommenden Donnerstag (9.9.) die jährliche Auslandskulturtagung 2010 gewidmet. Politiker wie Außenminister Spindelegger, Kulturministerin Schmied und Wissenschaftsministerin Karl sprechen dabei im Wiener Leopold Museum ebenso wie Experten aus Kunst, Kreativwirtschaft und Diplomatie.
In vier Arbeitskreisen geht es um die gemeinsame Identität der Donaustaaten, um Kultur-Kooperation, Kreativwirtschaft und um die Donauraumstrategie der EU. Fast alle Donauanrainerstaaten sind mittlerweile EU-Mitglieder, bei der Tagung will man sich nun den Fragen stellen, wie eine gemeinsame, historisch gewachsene Identität und eine gute Nachbarschaft für die Zukunft aussehen könnte. Zu Gast sind etwa die Leiter der Kulturforen in Bukarest, Laibach (Ljubljana), Budapest und Berlin, außerdem berichten etwa Boris Marte von der Erste Stiftung oder Christoph Thun-Hohenstein von "departure" von ihren Erfahrungen und Hoffnungen in Kooperation und Kreativwirtschaft.
Den ersten Auftritt in größerem Rahmen bedeutet die Tagung für den in der Öffentlichkeit bisher kaum in Erscheinung getretenen neuen Leiter der Kulturpolitischen Sektion im Außenministerium, Botschafter Martin Eichtinger. Obwohl seit dem Sommer im Amt, stand Eichtinger trotz wiederholter Nachfragen bisher nicht für Interviews zur Verfügung.















