Auftakt in New Yorker Met mit "Rheingold"
Die New Yorker Met beginnt die neue Saison mit einem Paukenschlag. Ihre Neuinszenierung von Wagners Oper "Das Rheingold" ist eigenen Angaben zufolge die aufwendigste, die das weltberühmte Opernhaus je in seiner 130-jährigen Geschichte angeboten hat. In der Premierennacht am 27. September steht nach einer halbjährigen Pause außerdem Maestro James Levine wieder am Pult.
Die neue Saison ist bereits Levines 40. an der New Yorker Opernbühne. Mit knapp 2.500 bisher dirigierten Vorstellungen ist er der Met-Rekordhalter. Levine hatte Anfang des Jahres alle Termine abgesagt, darunter auch mehrere in Berlin. Er musste sich einer zweiten schweren Rückenoperation unterziehen. 2008 war ein Tumor aus einer seiner Nieren entfernt worden.
Als musikalischer Direktor der Met und des Boston Symphony Orchestra leitet er zwei weltberühmte Klangkörper. Unter Levine wird auch eine Neuinszenierung des zweiten Teils von Wagners Ring, "Die Walküre", am 22. April 2011 uraufgeführt. Auf der Bühne stehen unter anderem drei deutsche Gesangsstars: Gerhard Siegel (Tenor) ist der Mime, Franz-Josef Selig und Hans- Peter König (beide Bass) singen die Parts von Fasolt und Fafner. Die führenden Rollen werden von dem Waliser Bryn Terfel (Wotan) und der Amerikanerin Stephanie Blythe (Fricka) besetzt.
Wer der "Rheingold"-Premiere beiwohnen will, kann sie auch live über die Internetseite der Metropolitan Opera, im Radio und Fernsehen sowie auf Riesenbildschirmen am Times Square und am Lincoln Center, direkt vor dem Gebäude der Met, verfolgen.















