Meyer und Welser-Möst: Zusammenarbeit ganz normal
Am Mittwoch hat die Amtszeit der neuen Staatsoperndirektion, Dominique Meyer und Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst begonnen. Vor drei Jahren fingen die beiden an, miteinander zu arbeiten.

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"Und seit einer Woche sind wir beide hier", so Meyer. "Heute um zehn ist Probe, am Abend Orchesterprobe. Es ist alles bereits ganz normal", erzählt er im APA-Interview.
Obwohl der 1. September der erste gemeinsame offizielle Arbeitstag der Direktoren ist, betrachtet auch Welser-Möst diesen als "ganz normal". "Ich habe ja das große Glück, durch meine intensive Gasttätigkeit in den letzten drei Jahren das Haus inzwischen schon ziemlich gut zu kennen, und es ist für mich etwas ganz Normales, hier hereinzuspazieren und einfach in eine Probe zu gehen."
Bereits vor der ersten Aufführung gab es jedoch mit der Umbesetzung von Rolando Villazon in "La Boheme" das erste größere Problem. Welser-Möst: "Wir beide sind lang genug im Geschäft, dass wir wissen, dass Oper der ganz normale Wahnsinn ist. Erinnern Sie sich an die erste Premiere der Direktion Holender, "Il trovatore" (am 22. Oktober 1993, laut Holender-Erinnerungen "ein Debakel auf allen Linien - szenisch und vokal", beinahe "sämtliche Sänger erbarmungslos ausgebuht", Anm.)? Etwas Schlimmeres kann einem Direktor gar nicht passieren", lässt Welser-Möst (50) Revue passieren und hofft, dass ihm ein solches Szenario erspart bleiben wird.
Der 55-jährige Meyer sieht das Finden von Lösungen als selbstverständlichen Teil der Arbeit: "Es gibt ein Problem, man versucht eine Lösung zu finden, und manchmal ist die sogar besser als die ursprüngliche Idee. Für 300 Vorstellungen gibt es so viel zu tun."











