Acht Skelette unter der Grazer Burg gefunden

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Bei Grabungsarbeiten unter der Grazer Burg sind etliche menschliche Skelette aus vermutlich der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts entdeckt worden. Nachdem Ende Juli ein erster Schädel aufgetaucht war und eine Notgrabung durchgeführt wurde, ist man mittlerweile auf die sterblichen Überreste von acht Personen gestoßen.
Bis Ende der Woche wird weitergesucht, schilderte Grabungsleiterin Astrid Steinegger bei einer Begehung der Fundstätte. Entdeckt wurden die Knochen bei Umbauarbeiten im Lagerbereich der Grazer Burg, westlich der alten Stadtmauer, die in diesem Bereich durch das Gebäude der Burg verläuft. Unmittelbar neben der Grazer Burg liegt der Grazer Dom. Die Knochen könnten durchaus im Umfeld des Vorgängerbaus des Doms beigesetzt worden sein.
"Es handelt sich um mindestens acht Bestattungen, wobei die Knochen von vier Personen übereinanderliegend gefunden wurden. Wir können also davon ausgehen, dass es sich um keine gewöhnliche christliche Bestattung handelt", so Steinegger. Sie vermutet, dass man auf eine "Sonderbestattungs-Stätte", wie sie beispielsweise auch für Selbstmörder, ungetaufte Kinder oder Hinrichtungsopfer eingerichtet wurde, gestoßen sein könnte.















