Jazz-Saxofonist Fred Anderson gestorben
Fred Anderson, einer der größten Saxofonisten des Jazz, ist tot. Der Musiker starb nach Angaben amerikanischer Medien am Donnerstag im Alter von 81 Jahren. Wie viele großen Jazzmusiker stammte auch Anderson aus den Südstaaten der USA und hatte sich das Spielen selbst beigebracht. Der Musiker trat auch regelmäßig auf europäischen Jazzfestivals auf.
Nachdem er seine Heimat in Chicago gefunden hatte, gehörte er 1965 zu den Gründungsmitgliedern der Association for the Advancement of Creative Musicians. Die "Gesellschaft zur Förderung kreativer Musiker", eine Experimentalband, ebnete dem Free Jazz den Weg in eine breite Öffentlichkeit.
Im Jahr 1983 übernahm Anderson die "Velvet Lounge", in der er lange als Bedienung gearbeitet hatte. Der Tenorsaxofonist machte den Chicagoer Club zu einem der bekanntesten Jazzlokale der USA. Dutzende Platten wurden hier aufgenommen. Als das Haus abgerissen wurde, eröffnete Anderson 2006 nur ein Stück weiter eine neue "Velvet Lounge".















