Centre Pompidou-Metz von Sarkozy eröffnet

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Das mehr als 10.000 Quadratmeter große und rund 70 Millionen teure Museum Centre Pompidou-Metz (CPM) ist eröffnet. Frankreichs Staatspräsident Sarkozy hat am Dienstag zusammen mit dem französischen Kulturminister Mitterrand die Dependance des Pariser Centre Pompidou nach siebenjähriger Planungs- und Bauphase offiziell eingeweiht.
Das CPM werde Lothringen zu einer "Renaissance" verhelfen, betonte Sarkozy. Von diesem Mittwoch an, kann der neue Kunsttempel im Nordosten Frankreichs fünf Tage lang kostenlos besichtigt werden.
Das Gebäude, das durch seine spektakuläre wellenförmige Dachkonstruktion aus einer mehr als 8.000 Quadratmeter großen Glasfasermembran auffällt, wurde von dem Architektenduo Shigeru Ban und Jean de Gastines entworfen. Die neue Metzer Kunsthalle wird keine eigene Sammlung besitzen, sondern auf den Fundus des Pariser Mutterhauses zurückgreifen, das mit mehr als 65.000 Werken die größte Sammlung zeitgenössischer und moderner Kunst Europas besitzt.
"Metz wird kein Ableger des Pariser Mutterhauses sein, sondern eine Schwestereinrichtung. Es wird eine autonome Programmgestaltung haben und keine Ausstellungen von Paris übernehmen", sagte Alain Seban, Präsident des Centre Pompidou Paris. Von den rund 10.000 Quadratmetern ist die Hälfte für Ausstellungen bestimmt.















