Handke und Peymann beenden Zusammenarbeit
Peymann und Handke sagen die Uraufführung von Handkes neuem Stück "Immer noch Sturm", die als Gastspiel am Wiener Burgtheater geplant war, ab. Ausschlaggebend waren "unterschiedliche Erwartungen an die Ästhetik" der Inszenierung.

Foto © APAClaus Peymann und Peter Handke
Peter Handke und Claus Peymann haben die Zusammenarbeit für die im Februar 2011 geplante Uraufführung von Handkes neuem Stück "Immer noch Sturm", die als Gastspiel am Wiener Burgtheater geplant war, aufgegeben. Wie das Berliner Ensemble mitteilte, werde die "jahrzehntelange, elf Uraufführungen umfassende Zusammenarbeit des Regisseurs mit dem Schriftsteller (für dieses Stück) unterbrochen".
Das Burgtheater bestätigte die Meldung und verwies ebenso wie das Berliner Ensemble darauf, dass es sich trotz der Uraufführung an der Burg nicht um eine Koproduktion handelt. Ausschlaggebend für die "bedauerliche Entscheidung waren unterschiedliche Erwartungen an die Ästhetik der Inszenierung, aber auch dispositionelle Fragen der Realisierung", heißt es weiter. Peymann inszenierte bisher u.a. Handkes "Publikumsbeschimpfung" im Theater am Turm (1966), "Der Ritt über den Bodensee" an der Schaubühne (1971) und "Die Stunde da wir nichts voneinander wussten" am Burgtheater (1992) bis zuletzt "Spuren der Verirrten" am Berliner Ensemble 2007.














