Elfriede Jelinek, Alban Berg und Schlingensief
Große Namen prägen die Wiener Festwochen.

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Insgesamt 52 Produktionen aus 24 Ländern, darunter sechs Uraufführungen, bringen die Wiener Festwochen vom 14. Mai bis 20. Juni auf die unterschiedlichsten Spielstätten.
Im 125. Geburts- und 75. Todesjahr des Komponisten Alban Berg steht sein Werk im Mittelpunkt des Musikprogramms. Neben einer Konzertreihe kommen Neuinszenierungen von "Wozzeck" und "Lulu" heraus.
"Lulu"-Regisseur Peter Stein zeigt auch seine in Italien entwickelte szenische Fassung von Dostojewskis "Dämonen" - ein Theatermarathon von zwölf Stunden. Ausgeprägtes Sitzfleisch braucht es auch für Krystian Lupas Andy-Warhol-Hommage "Factory 2" und Robert Lepages "Lipsynch". Noch vor der Eröffnung am Rathausplatz (14. Mai) zeigt Intendant Luc Bondy sein in London produziertes "Sweet Nothings" (ab 10. Mai), eine Bearbeitung von Arthur Schnitzlers "Liebelei" durch den schottischen Dramatiker David Harrower.
Am 9. Juni kommt im Burgtheater Bondys Erstinszenierung von Peter Handkes Euripides-Bearbeitung "Helena" mit Birgit Minichmayr in der Titelrolle heraus. Mit "Rechnitz" und "Die Kontrakte des Kaufmanns" sind zwei Stücke von Elfriede Jelinek zu sehen.
Eine Kooperation von Burgtheater, Impulstanz und Festwochen ermöglicht zwischen dem 12. und 14. Juni ein Gastspiel von Christoph Schlingensiefs erster Produktion seines im Entstehen begriffenen Festspielhauses Afrika: "Via Intolleranza II" nach Luigi Nono.














