Große Picasso-Schau in New York

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Ganz ohne Leihgaben kommt eine große Picasso-Ausstellung in New York aus. Das Metropolitan Museum of Art zeigt vom 27. April bis zum 1. August fast 300 der rund 500 Werke des spanischen Malers, die es in seinem Bestand hat. Lediglich sechs davon hat das Museum gekauft, der Rest sind Schenkungen.
Das erste Bild in der Sammlung des Museums war das Porträt Gertrude Steins, das Picasso 1905/06 malte und das die Verlegerin und Kunstsammlerin 1946 an das Museum gab. "Wir haben die Gemälde, die wir besitzen, gründlich erforscht. Dabei haben wir mittels Infrarot-Fotografie teilweise Gemälde unter dem endgültigen Werk gefunden. Von diesen Bildern wussten wir, da man sie auf Fotografien des Ateliers sehen konnte, aber sie existierten einfach nicht mehr", sagt Gary Tinterow, im Metropolitan Museum zuständig für Kunst des 20. Jahrhunderts, Moderne und Zeitgenössische Kunst. So zeigen die High-Tech-Aufnahmen des Gertrude-Stein-Porträts, dass Picasso die Kopfhaltung mehrmals überarbeitete.
Insgesamt sind in der Ausstellung 34 Gemälde, 58 Pastelle, Aquarelle und Zeichnungen, zwei Skulpturen und fast 200 Drucke zu sehen. Die Schau führt den Besucher durch die verschiedenen Perioden Picassos. Pablo Picasso wurde 1881 im spanischen Málaga geboren und starb 1973 im französischen Mougins.














