Mosaik unschätzbaren Wertes in Athen entdeckt
Bei Erdarbeiten für den Bau von Hausfundamenten ist in Athen ein aus dem zweiten nachchristlichen Jahrhundert stammendes Mosaik entdeckt worden. Das 3,5 lange und drei Meter breite Mosaik wirke "wie ein Teppich". "So schön hat der unbekannte Künstler die Steinchen zusammengesetzt", sagte die Architektin im griechischen Kulturministerium, Evgeneia Kalogeratou, am Freitag der Nachrichtenagentur dpa.
Das Haus, dessen Fußboden das Mosaik ziert, gehörte zu einem Wohnviertel aus der Spätantike. Die Bauarbeiten im Stadtteil Thission unterhalb der Akropolis wurden eingestellt. Der Fund sei von unschätzbarem Wert, hieß es in der griechischen Hauptstadt. Auf dem Mosaik entführt Göttervater Zeus in Gestalt eines Adlers den Jüngling Ganymed.















