Musikverein präsentierte Programm für 2010/11

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Die Gesellschaft der Musikfreunde scheint ihre Geldsorgen los zu sein: Im kommenden Jahr werde der Musikverein erstmals mehr Geld von Sponsoren als von der öffentlichen Hand erhalten, schilderte Intendant Thomas Angyan bei der Präsentation des Saison-Programms 2010/11. Dafür verantwortlich ist die Bank Austria, die ab 1. Jänner ihr finanzielles Engagement im Musikverein deutlich erhöht.
Weil "von der Krise wirklich nichts zu spüren ist" und auch Bund und Stadt Wien mit gemeinsam rund 1 Mio. Euro jährlich dabei sind, schaut Angyan nicht nur zuversichtlich auf die kommende Saison, sondern auch frohgemut auf die Jubiläumssaison 2011/12, in der die 200-Jahr-Feier ansteht: "Das wird ein aberwitziges Jahr. Da werden wir nicht kleckern."
Aber auch schon 2010/11 verspricht ein überaus reiches Angebot: Mit dem Gewandhausorchester Leipzig, der Staatskapelle Berlin, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Orchestre de Paris und dem Orchestre National de France gibt es fünf Orchesterresidenzen, insgesamt kommen 17 ausländische Orchester mit 40 Konzerten, was Angyan "ein einzigartiges Angebot" nannte.
15 Orchesterzyklen für den Großen Saal und zwei für den Brahmssaal werden aufgelegt. Inklusive jenen für die Neuen Säle werden 59 Abo-Zyklen angeboten, für 401 eigenveranstaltete Konzerte (mit den nicht selbst veranstalteten kommt man auf "weit über 700 Konzerte") werden rund 310.000 Karten aufgelegt.
Große Schwerpunkte setzt die Gesellschaft der Musikfreunde auf Robert Schumann und Egon Wellesz. In den "historischen Sälen" werden in der kommenden Saison 39 zeitgenössische Werke gespielt, darunter zehn Uraufführungen. Wesentlich mehr (nämlich "einen Berg") werde es dann in der Jubiläums-Saison geben, für die man auch zahlreiche Aufträge vergeben habe.















