"Wenn Sie was zu sagen haben"
Staatsopernchef Ioan Holender beherrscht das Talkmaster-Handwerk.

Foto © APAHolender auf ATV
"Ioan Holender bereitet sich mit einer Professionalität, die beeindruckend ist, sehr präzise auf seine neue Aufgabe vor. Deswegen bin ich auch in die Sendung gekommen", sagte die Ex-Außenministerin Ursula Plassnik kurz nach der Aufzeichnung von "Termin bei Holender" zur Kleinen Zeitung.
Im Studio der Halle drei in der "Filmstadt Wien" gut eineinhalb Stunden vorher: Ein hochkonzentrierter Holender wartet in der Kulisse auf seinen ersten Auftritt als Gastgeber einer TV-Talkshow. In seinem langen Leben hat er schon einiges gemacht: auf Musiktheaterbühnen gesungen, erfolgreich eine Agentur geleitet, jetzt liegt er in den letzten Zügen als längst dienender Direktor der Wiener Staatsoper, etliche Konsulentenverträge hat er für die Zeit danach unterschrieben. Mit ATV fixierte er vertraglich vorerst zehn Ausgaben seiner monatlichen Talkshow.
In der Folge am Montag heißen seine Gäste Christian Konrad (Raiffeisen), der scheidende ÖSV-Direktor Toni Innauer und eben Plassnik. An der Angel hat er auch Udo Jürgens und Rolando Villazón.
Er ist ein launiger Gastgeber, gelegentlich zynisch und stichelt manchmal gerne. Entgegenkommend ist er aber auch: "Ich erwarte keine Antwort von Ihnen, aber wenn Sie was zu sagen haben, bitte." Und selbstkritisch: "Ich spiele nicht so gut Tennis wie Roger Federer."















