Kopf unter Wasser
Sie setzen Urgewalten ins Bild, geben der Freiheit ein ehrliches Gesicht und tauchen tief ein in die Welt der Meere: neue Bildbände und Lexika über unsere Ozeane.
Dirigiert von den Urgewalten inszeniert sich das Orchester der Unterwasserwelt stets neu: eigensinnig, poetisch und oftmals grausam. Am 19. März hat die Filmdokumentation "Unsere Ozeane" des Franzosen Jacques Perrin ("Nomaden der Lüfte") Premiere in den österreichischen Kinos. Nicht nur auf der großen Leinwand berühren die Bilder. Auch zwischen zwei Buchdeckeln wird die Welt der Vampirtintenfische, Staatsquallen, Walrösser und Seenesseln zum atemberaubenden Tauchgang.
Ein gleichnamiger Bildband hat die schönsten Aufnahmen eingefangen, und ein Bilderbuch für Kinder ist Eltern bei Antworten behilflich. Liebevolle Skizzen erklären die Arbeit des Filmteams und porträtieren Tiere wie Fregattvogel oder Seekuh.
2010 ist auch jenes Jahr, in dem die erste offizielle Volkszählung der Meere vorgelegt wird. Die Geschichte dieses größten internationalen Forschungsprojektes wird im Bildband und Leselexikon "Schatzkammer Ozean" nachgezeichnet. Über einen Zeitraum von zehn Jahren haben Wissenschaftler dabei das Leben skizziert, notiert und neue Arten aufgespürt. Man lernt, wie Robben markiert werden und wie sie dann zur Datensammlung abund wieder auftauchen oder wie man die Eisozeane im Nordpolarmeer erforscht hat. Biologieunterricht unter Höchstspannung.













