Erste spektakuläre Verkäufe auf Kunstmesse TEFAF
Erste spektakuläre Verkäufe meldet die seit Freitag in Maastricht geöffnete Kunstmesse TEFAF. Eine Darstellung "David und Bathseba" von Lucas Cranach d. Ä. (1472-1553), die für 5,3 Millionen Euro angeboten wurde, ging an einen Privatsammler, erklärte eine Messe-Sprecherin.
"Dies ist ein ermutigender Start und bestätigt die Position der TEFAF als führende Messe", erklärte Altmeister- Galerist Konrad O. Bernheimer am Montag, der zum Messestart fünf Gemälde absetzen konnte. Die noch bis zum kommenden Sonntag geöffnete Maastrichter TEFAF mit der diesjährigen Rekordbeteiligung von über 260 internationalen Händlern gilt seit langem als weltweit führender Handelsplatz für alte Kunst.
Die National Gallery aus Washington kaufte eine neu entdeckte "Winterlandschaft mit Schlittschuhläufern", gemalt vom holländischen Künstler Adam van Breen im Jahr 1611 für 910.000 Euro. Der Kopf eines bärtigen Mannes von Peter Paul Rubens ging an einen Privatsammler: "Der Preis lag unter einer Million Euro", meldete die Messe.
Bei der Moderne fand ein "Kopf" (1926) von Pablo Picasso und eine Skulptur von Eduardo Chillida Interessenten. Ein Gemälde aus dem Jahr 1960 von Eva Hesse wechselte zum Preis von 550.000 Euro den Besitzer, und eine abstrakte Figur des Bauhaus-Künstlers Oskar Schlemmer ging für 85.000 Euro an einen europäischen Liebhaber. Sammler aus Frankreich, den USA und Belgien zahlten zwischen 30.000 und 100.000 Euro für vier afrikanischen Ibo-Statuen aus Nigeria. Ein Antikenspezialist verkaufte das Mumienporträt einer wohlhabenden Frau mit Perlenohrringen (2. Jahrhundert n. Chr.) zum Preis von rund 200.000 Euro an einen Privatsammler.













