Hinhören ohne auf-zu-hören
Akustische Reise in den Orient beim Villacher Jugendhörspielpreis
40 Hörspiele wurden zum dritten "Plug in"-Jugend-Hörspielpreis eingereicht, die Zeit der Beiträge war mit fünf bis acht Minuten limitiert und das Alter der Teilnehmer bewegte sich zwischen 13 und 18 Jahren. Sieger wurde der 16-jährige und vollblinde Rafael Stefaner aus Dellach/Drautal gemeinsam mit seinem Team, darunter Anna Pleschberger und Thomas Gasser: Seine akribisch umgesetzte, atmosphärisch äußerst dichte Märchenversion von "Samarra" beeindruckte die Jury am meisten. Der zweite Preis ging an eine Gruppe des Gymnasiums Laaerberg (Wien): Florentina Kosch, Sarah Leitgeb und Carin Rebler gestalteten ihr Hörspiel mit überraschendem Ende "Die Fremden" (Thema: Fremdenfeindlichkeit).
Teilnehmer am "Talentecamp" reichten ihre pfiffigen "Anekdoten einer Coladose" ein: Die Kärntnerinnen Vanessa Erat, Pia Grochar, Sabine Kucher, Mirjam Leczek und Stephanie Schmidt bauten ihre konsumkritische Hörspielgeschichte rund um eine weggeworfene Dose auf. Sie errangen den dritten Platz.
"Aus ganz Österreich kamen wieder Beiträge", sagt Dolores Hibler vom Verein "Aufgelesen", der den Preis gemeinsam mit Ö1 und der Kleinen Zeitung veranstaltet. Aus Villach gab es erstmals einen Beitrag der Kreativhauptschule in Landskron, der einen Anerkennungspreis erhielt: "Nachtwald" entstand mit Lehrerin Maria Gasser und der Klasse 3a.















