70 Prozent Plus bei Filmförderung seit 2006

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Die Filmförderung in Österreich durch die öffentliche Hand ist von 2006 bis 2010 um mehr als 70 Prozent gestiegen. Während 2006 noch 40,2 Millionen Euro für das heimische Filmschaffen ausgegeben wurden, sollen es 2010 laut Prognosen bereits 71,4 Millionen Euro werden, geht aus einer Aufstellung des Kulturministeriums hervor.
Anlässlich ihres Besuches bei der 60. Berlinale sieht Kulturministerin Schmied den österreichischen Film "auf der Überholspur", hieß es am Freitag. Die "signifikante" Erhöhung der Filmförderung "ist ein starkes Signal der Wertschätzung", so Schmied.
Allein von 2009 auf 2010 weist die Filmförderung durch die Bundes- und Landeseinrichtungen einen prognostizierten Sprung von 56,1 Mio. Euro auf 71,4 Mio. Euro auf. Dabei sollen insbesondere die neu eingerichtete Standortförderung durch das Wirtschaftsministerium, das ab Juli 2010 fünf Mio. Euro ausschütten will, und die Erhöhung beim Fernsehfonds Austria von 7,5 Mio. auf 13,5 Mio. Euro zu Buche schlagen. Signifikante Erhöhungen von 2009 auf 2010 sind u.a. für das ORF-Film/Fernsehabkommen, das Österreichischen Filminstitut und den Filmfonds Wien avisiert bzw. fixiert.
Die starke heurige Erhöhung folgt auf zahlreiche internationale Auszeichnungen für heimische Filme. Ebenfalls überproportional stark erhöht wurde die Filmförderung aber bereits vor den Oscar-Würden Stefan Ruzowitzkys (2008) und der "Goldenen Palme" für Michael Haneke (2009): Der Sprung von 40 Mio. Euro (2006) auf 49,5 Mio. Euro (2007) bedeutet ein Plus von fast 25 Prozent. Vergleichsweise geringe Anhebungen wurden in den Folgejahren verzeichnet: 2008 gab es 52,8 Mio. Euro für den heimischen Film, 2009 waren es (laut noch nicht endgültigen Zahlen) 56,1 Mio. Euro. Über den gesamten Zeitraum gab es die geringste Steigerung laut der Ministeriums-Aufstellung im künstlerischen Bereich, am stärksten wuchsen die Bereiche Fernsehen und Großproduktionen.














