60. Berlinale rollt den roten Teppich aus

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Von Hollywood bis Bollywood, von Blockbuster bis Arthouse - rund 400 Filme aus aller Welt zeigen die 60. Internationalen Filmfestspiele Berlin ab Donnerstag. Über den roten Teppich vor dem Berlinale-Palast am Potsdamer Platz schreiten unter anderem Leonardo DiCaprio, Martin Scorsese oder Gerard Depardieu. Elf Tage lang wird der 60. Geburtstag des größten Publikumsfestivals der Welt gefeiert.
Eröffnet wird die Berlinale mit dem chinesischen Drama "Tuan Yuan" (Getrennt zusammen) von Wang Quan'an. Er gewann vor drei Jahren mit "Tuyas Hochzeit" den Goldenen Bären. Neben "Tuan Yuan" sind weitere 19 Regiearbeiten im Rennen des offiziellen Wettbewerbs.
Auch drei österreichische (Ko-)Produktionen haben Chancen auf höchste Berlinale-Ehren: Oskar Roehler ("Elementarteilchen") erzählt in "Jud Süß - Film ohne Gewissen" mit Tobias Moretti in der Hauptrolle die Entstehungsgeschichte des berüchtigten Nazi-Propagandafilms. Benjamin Heisenberg ist mit "Der Räuber" und Andreas Lust in der Rolle des Marathon laufenden Bankräubers dabei. Und die bosnische Bären-Gewinnerin Jasmila Zbanic ("Grbavica") stellt ihr neues Werk "Auf dem Weg" (Na Putu) vor.
18 Weltpremieren sind unter den Bären-Anwärtern. Darunter ist auch Roman Polanskis mit Spannung erwarteter neuer Film "Der Ghostwriter". Zur Galapremiere seines Werkes mit Ewan McGregor und Pierce Brosnan wird der Regisseur anders als seine Hauptdarsteller allerdings nicht anreisen können. Er sitzt mit elektronischer Fußfessel in seinem Schweizer Chalet fest. Außer Konkurrenz zeigen DiCaprio und Scorsese, beide Berlinale-Stammgäste, ihr viertes gemeinsames Werk. In dem düsteren Gefängnisdrama "Shutter Island" spielt DiCaprio einen schizophrenen Ermittler.
Über die Bären-Gewinner entscheidet die internationale Jury unter Vorsitz von Regisseur Werner Herzog. In der Jury des Jubiläumsfestivals sitzt auch Hollywoodstar Renee Zellweger.














