Leidenschaft und Perfektion: WestLicht zeigt Herbert List
Viele Bilder von Herbert List sind bekannt, sie zählen zu den stilbildenden Werken einer Fotografie mit dem Etikett "klassisch".

Foto © Herbert List/Galerie WestLichtRingende Jungen, Ostsee 1933
Einem der ganz großen Fotografen des 20. Jahrhunderts ist die jüngste, höchst reichhaltige Ausstellung am "Schauplatz für Fotografie" (so die Eigendefinition von WestLicht) gewidmet: Herbert List (1903 - 1975). Viele seiner Bilder sind bekannt, sie zählen zu den stilbildenden Werken einer Fotografie mit dem Etikett "klassisch". Einer Fotografie, die sich mit gleicher Leidenschaft und Perfektion unterschiedlichster Genres annahm, (noch) ohne Angst, zwischen Kunst und Kommerz ihre Identität zu verlieren. Immer sind es aber Bilder eines bekennenden Ästheten, der mit der Kamera Fragen nach Schönheit stellt, Aspekte von Malerei und Grafik reflektiert.
Vogue, Life und Harper's Bazaar
Der Hamburger, zunächst als humanistisch ausgebildeter Kaffeekaufmann unterwegs in der Welt, wird erst Mitte 30 Profi, seine Bilder erscheinen bald u. a. in Vogue, Life und Harper's Bazaar. Nach dem 2. Weltkrieg dokumentiert er das zerstörte München, danach auf unzähligen Reisen für die Creme der internationalen Magazine die Wunder der Welt. Das letzte Lebensjahrzehnt gehört dem Kunstsammler List.















