Staatsoper übergibt Akten an Staatsarchiv

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Mit historischen Dokumenten und Akten aus der Wiener Staatsoper wandert "ein großes Stück Wiener Musikgeschichte" in das Österreichische Staatsarchiv: Die Staatsoper übergibt "unglaublich wertvolle und vielsagende Dokumente" an jene Institution, "wo diese hingehören", sagte Direktor Ioan Holender. "Wir übernehmen das Material sehr gerne", so Staatsarchiv-Generaldirektor Lorenz Mikoletzky.
Der Schwerpunkt der Akten, die nun im Staatsarchiv gesichtet werden müssen und daher nicht gleich zugänglich gemacht werden können, liegt auf den Jahren seit 1940. Die Übergabe der Dokumente sei "unvergleichbar wichtiger als dieser Zirkus", sagte Holender in Richtung Opernball. Denn "unglaublich wichtige" Dokumente seien bisher "in irgendwelchen Kästen" der Staatsoper gelagert gewesen.
Viele Originalpartituren aus der Staatsoper mit Musikervermerken seien im Laufe der Jahre auch gestohlen worden, sagte der Direktor. Das Staatsarchiv will auch in Zukunft die Direktions-Dokumente aus der Staatsoper übernehmen, so Mikoletzky. Dass damit "irgendwann auch die Ära Holender im Archiv landen" (Mikoletzky) wird, erkennt Holender an: "Ich fühle mich jetzt schon als Teil des Archivbestandes."















