Neue Schmiergeldvorwürfe in Festspielaffäre

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In der Salzburger Festspielaffäre sind neue Vorwürfe aufgetaucht: Ein Salzburger Unternehmer sagte im "Salzburg heute"-Interview, er habe einem Mitarbeiter der Sommerfestspiele Schmiergeld zahlen müssen, um Aufträge zu bekommen oder zu behalten.
Der Unternehmer, der anonym bleiben will, berichtete, dass er bei einem Festspielmitarbeiter (es handelt sich nicht um Klaus Kretschmer, Anm.) Körberlgeld habe zahlen müsse. Zuerst seien es nur erhöhte Trinkgelder gewesen, dann unverschämte Geldbeträge, berichtete der Unternehmer im ORF.
Die Gelegenheiten, bei denen der Festspielmitarbeiter mehr Geld verlangt habe, beschrieb der Unternehmer so: "Bei größeren Investitionen nicht, denn da sind sie ja meistens zu zweit oder dritt gewesen. Aber derjenige ist dann halt die nächsten paar Tage so rein zufällig bei mir vorbeigekommen. Und irgendwann bin ich einmal explodiert und habe gesagt, ich mag nicht mehr - aus, es gibt nichts. Von da an war ich weg", so der Unternehmer im Interview.
Die Salzburger Festspiele engagieren viele Fremdfirmen, um etwa die aufwendige Bühnentechnik bewerkstelligen zu können. Um diese Aufträge kümmert sich die technische Abteilung des Festivals.















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