Einziges John Lennon-Museum schließt seine Tore

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Das einzige John Lennon-Museum der Welt, das sich im Norden Tokios befindet, muss seine Tore mit 30. September schließen. Grund ist der Mangel an Besuchern, wie die Eigentümer bekanntgaben. Eröffnet worden war das Museum in Saitama 25 Kilometer außerhalb der japanischen Hauptstadt am 9. Oktober 2000, am 60. Geburtstag des 1980 ermordeten Ex-Beatles, in Anwesenheit von Lennons Witwe Yoko Ono.
Zu sehen sind rund 130 Objekte wie Lennons Gitarren, seine Brille, Bühnenoutfits sowie Handschriften. Im ersten Jahr hatte das Museum 124.000 Besucher angelockt, in den vergangenen Jahren habe der Besucherstrom jedoch empfindlich abgenommen, zuletzt stand die Zahl bei 30.000 jährlich.
"Insgesamt waren in den zehn Jahren 550.000 Besucher im Museum", sagte die Betreiberin Koji Uzuhashi gegenüber der AFP. Nach Angaben der Presseagentur Kyodo verzeichnete das Museum einen jährlichen Verlust von 100 Millionen Yen (800.000 Euro).
Yoko Ono wandte sich mit einem Schreiben an jene Fans, die für den Verbleib des Museums Unterschriften gesammelt hatten: "Danke für eure Liebe, die ihr dem Museum entgegengebracht habt. Wir dachten, es würde fünf Jahre bestehen, nun waren es zehn Jahre. Nach zehn Jahren an diesem Ort wird die Erinnerung an John Lennon nun eine neue Reise antreten."














