Das Schöne, Hässliche und Vergängliche
Komplexe Installation von Gregor Schmoll.
Die schimmernden Objekte auf soliden Sockeln sind Vasen aus feinstem Augarten-Porzellan. Was es mit ihrer Form auf sich hat, ist erahnbar, Schwarzweißfotografien liefern den Beweis: Es geht um das bekannte Vexierspiel von Vase und Profil, den klassischen Wahrnehmungstest.
Überzeugende Konzepte
"Vexations" nennt der steirische Künstler Gregor Schmoll seine feine Personale, in der sich nicht minder klassische Kunstschönheit mit überzeugenden Konzepten paart, welche den Begriff "Schönheit" sogleich wieder in Frage stellen. der 39-Jährige entwickelt die Formen der Gefäße nämlich aus Selbstbildnissen, die den Künstler in diversen "hässlichen" Grimassen zeigen und ebenfalls Teil der Schau sind.
Weiterer beziehungsreicher Teil sind Fotos von Blumen. Momentaufnahmen von höchst fragiler Schönheit, die freilich durch das Medium Fotografie, durch die Kunst also, zum "Verweilen" angehalten werden. Tröstlich.













