Besucherrekord 2009 bei der Salzburger ARGEkultur
Die Salzburger ARGEkultur ist und bleibt einer der quirligsten und lebendigsten Veranstalter der Stadt. Im Vorjahr sind über 40.000 Besucher in die insgesamt 300 Veranstaltungen gekommen und haben der ARGEkultur damit einen unerwarteten Besucherrekord beschert.
Erreicht wurde dies vor allem durch Konzerte für Jugendliche im FM4-Stil, durch das Kabarett-Festival MotzArt und nicht zuletzt im Bereich Theater und Performance durch eine Reihe von Ko- und Eigenproduktionen zum Jahresthema "Angst macht dumm". "Ich mache mir richtig Sorgen, dass dieser Höhenflug abreißen könnte", so ARGE-Intendant Markus Grüner im APA-Gespräch. "Trotzdem werden wir 2010 risikofreudig bleiben und noch stärker auf originäres Theater zu aktuellen Themen setzen."
So will die ARGEkultur neben der "selektiven Vielfalt" im Bereich Musik, Kabarett und Tanz verstärkt selbst produzieren. Das Jahresthema heißt "Flucht und Freiheit", wobei es "um die Flucht in die Freiheit aber auch um die Flucht vor der Freiheit gehen soll", so Grüner. Konkret wird es vom 10. bis zum 20. November ein "Flucht und Freiheit"-Festival geben, unter anderem mit einer bolivianischen Performancegruppe, die in Salzburg mit jungen Flüchtlingen ein "Auswärtsspiel" erarbeiten wird.
Einer der Schwerpunkte 2010 bleibt die Jugendkultur. "Es wird natürlich wieder Poetry-Slams geben, die achtteilige Serie im März ist bereits jetzt ausverkauft", erläuterte Grüner. "Darüber hinaus planen wir rund 100 Workshops mit Poetry-Slam, Breakdance, Streetdance, DJs oder Rap, die zum Teil in der ARGE, zum Teil in den Schulen sattfinden werden. Die jungen Salzburger sollen sich ihre Kultur selber machen. Damit wollen wir ein deutliches Zeichen setzen, dass Jugendkultur nicht Party bedeutet, sondern aktives Mitmachen." Die ARGEkultur wird pro Jahr mit rund 700.000 Euro subventioniert.















