Seebühne: noch alles offen
Wer der neue Betreiber der Wörtherseebühne wird ist noch offen. Am Donnerstag fanden Sondierungsgespräche mit zwei Bewerben statt.
Seit Ende September steht nun fest, dass die Wörtherseebühne einen neuen Betreiber bekommen wird. Wer die Berliner K&V VeranstaltungsGmbH ablösen wird, ist derzeit aber noch offen. Im Auftrag von Kulturreferent Harald Dobernig fanden am Donnerstag vertiefende Sondierungsgespräche mit den beiden chancenreichsten privaten Bewerbern statt: Als Entsandter der Kärntner Landesregierung traf Gernot Ogris auf Grazer Boden den Chef der Opernfestspiele St. Margarethen, Wolfgang Werner, sowie Rudolf Buchmann und Attila Lang von den Wiener Festwochen. Fazit der Gespräche: "Es hat sich herausgestellt, dass beide Bewerber völlig gleichwertig sind. Was Lang und Buchmann mitbringen können, ist die internationale Komponente, ihre Verbindungen quer durch die ganze Welt. Und was Werner mitbringt: Der weiß, wie man so ein Geschäft führt. Er lebt auch schon seit 20 Jahren davon", so Ogris. "Inhaltlich" seien sich die beiden aufgrund der Vorgaben (Musical, Alleinstellungsmerkmal) "sehr ähnlich".
Ob kommendes Jahr die "Westside Story" (Werner) oder doch "Anatevka" (Festwochen) die Klagenfurter Seebühne mit neuem Leben erfüllt, hängt allerdings noch vom Stadttheater ab. "Mitte November" soll Intendant Josef Ernst Köpplinger vom Theaterausschuss ermächtigt werden, ein Konzept zu präsentieren. Dieses soll laut Ogris "bis Dezember stehen" und als Grundlage für die endgültige Entscheidung der Landesregierung dienen.















