Achim Schneyder will die Lust auf Kärnten wecken
Autor Achim Schneyder stellt sein Buch über Kärnten vor. Kulinarik und Kultur kredenzt er zu Fotos von Rudi Semotan. Ein Genusstrip, der Appetit macht.

Foto © Peutz
Nicht zum ersten Mal hat Achim Schneyder in die Tasten gegriffen, um ein Buch zu schreiben. Dem Genuss war er schon im Steirischen Weinland auf der Spur und als Spaziergänger am Naschmarkt. Aber diesmal wählte der 43-Jährige Kärnten zum Ziel einer kulinarischen Entdeckungsreise, bei der auch die Kultur nicht zu kurz kommen sollte.
Kärnten sei "viel mehr als eine zweite Heimat", sagt Achim Schneyder, dessen Vater Werner Schneyder ein Haus am Millstätter See gekauft hat, als der Filius elf Jahre alt war. Der Wiener, der eigentlich in Salzburg aufgewachsen ist, verbrachte viele Sommer am See - und tut es noch, wenn immer er kann.
In Oberkärnten startet auch seine kulinarische Reise. Auf 215 Seiten dokumentieren er und der Fotograf Rudolf Semotan vieles von dem, das ihnen während der vier Etappen ihrer Kärnten-Tour zwischen die Zähne, vor die Linse und in den Sinn gekommen ist.
"Es war eigentlich immer eine Fahrt ins Blaue", sagt Achim Schneyder, "und unterwegs hat sich wahnwitzig viel ergeben". So folgte etwa dem Besuch beim "Bären" in Bad St. Leonhard jener bei Dominikus Spendel, von dem der Apfel-Frizzante stammt. Schneyder, selbst ein leidenschaftlicher Fischer, ging dem Lachs beim Bachmann in Hermagor ins Netz und auch dem Kärntner Loxn bei Andreas Hofer in Feld am See. Aber nicht nur die Küche hat es dem Autor und seinem Freund und Fotografen angetan. In dem Buch finden sich auch Begegnungen mit Künstlern, Chören & Co.
"Es soll ein Kärnten-Führer sein, der nicht nur informiert, sondern der durch die Art wie er geschrieben ist, Lust macht, Kärnten zu erleben", sagt Achim Schneyder über sein Buch.















