Michael Jackson starb an Überdosis Propofol

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Michael Jackson ist nach Untersuchungen der Gerichtsmediziner an einer Überdosis des starken Narkosemittels Propofol gestorben. Dies geht aus Gerichtsdokumenten hervor, die gut zwei Monate nach dem Tod des Sängers von US-Medien veröffentlicht wurden. Rechtsexperten spekulierten in den US-Medien, dass nun eine Anklage gegen Jacksons Privatarzt Murray wegen eines Tötungsdelikts zu erwarten ist.
Der Murrays Anwalt , Ed Chernoff, wies einige Angaben in dem Schriftstück als falsch zurück. "Vieles ist Polizei-Theorie", sagte Chernoff. Einige der Aussagen, die Murray zugeschrieben wurden, habe der Arzt nie gemacht. Er werde sich zu dem Autopsiebericht äußern, sobald dieser vorliege.
Dem Schriftstück zufolge hatte der Kardiologe dem unter Schlaflosigkeit leidenden Sänger über viele Wochen hinweg täglich Propofol in einer Dosierung von 50 Milligramm gegeben. Das starke Betäubungsmittel wird normalerweise nur in Krankenhäusern gespritzt und erfordert die ständige Überwachung des Patienten.
Aus Angst vor einer wachsenden Abhängigkeit habe er die Dosis kurz vor Jacksons Tod reduziert und ihm zusätzlich andere Schlaf- und Beruhigungsmittel verabreicht, teilte Murray laut den Dokumenten der Polizei mit. In der Nacht vor Jacksons Tod habe er zunächst auf Propofol verzichtet und dem Superstar Valium und andere Medikamente gegeben. Jackson habe aber mehrfach um das Narkosemittel gebeten und am Ende 25 Milligramm Propofol erhalten.
Der Sänger hatte am 25. Juni in seinem Haus plötzlich einen Herzstillstand erlitten. Murray war nach eigenen Angaben nur für wenige Minuten aus dem Zimmer gegangen. Bei seiner Rückkehr habe der Patient nicht mehr geatmet. Sowohl Murrays als auch spätere Wiederbelebungsversuche scheiterten.















