Restaurierung der Karlsbrücke in Prag fehlerhaft
Die Geldbuße richtet sich an die Stadt Prag, den Eigentümer der Moldaubrücke, die sich damit quasi selbst bestraft.

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Bei der Restaurierung der weltberühmten Karlsbrücke in Prag ist es nach Ansicht der Stadtverwaltung zu Fehlern gekommen. Das Kultur- und Denkmalamt der tschechischen Hauptstadt verhängte deshalb eine Geldstrafe in Höhe von 54.000 tschechischen Kronen (2.160 Euro), wie Radio Prag am Mittwoch unter Berufung auf die Stadtverwaltung meldete. Die Denkmalexperten bemängelten laut einer Pressemitteilung, dass die Restaurierungsarbeiten an der aus dem 14. Jahrhundert stammenden Karlsbrücke nicht mit der staatlichen Akademie der Wissenschaften koordiniert und zudem bisher nur unzureichend dokumentiert wurden.
Die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Karlsbrücke wird seit Sommer 2007 grundlegend restauriert. Die Arbeiten sollen Restaurierungsfehler aus den 1970er Jahren und Wasserschäden beheben und noch bis 2011 andauern. Da die nun gemachten Fehler das Bauwerk aber nicht direkt beschädigt hätten, habe man die Strafe niedrig angesetzt, teilten die städtischen Denkmalschützer mit. Täglich überqueren rund 30.000 Touristen und Einheimische die 516 Meter lange Statuenallee, die zu den Wahrzeichen der "goldenen Stadt" Prag gehört.















