Stiftung für Tanzkunst-Erbe Pina Bauschs gegründet
Die "Pina Bausch Stiftung" ist von Salomon Bausch, dem Sohn der Ende Juni überraschend gestorbenen international bekannten Tänzerin, gegründet worden.

Foto © APA
Insbesondere Aufführung und Verbreitung der weltweit gefeierten Bausch-Choreographien seien wichtige Anliegen der Stiftung.
Geplant sei zudem ein öffentlich zugängliches Archiv, das auch die wissenschaftliche Erforschung der Grundlagen des Tanztheaters und seiner historischen Entwicklung ermöglichen soll, sagte die Sprecherin. Die langjährige Leiterin der Wuppertaler Compagnie erlag am 30. Juni im Alter von 68 Jahren einem Krebsleiden. Sie gilt als Begründerin des modernen Tanztheaters.
Nachlass
Der gesamte künstlerische Nachlass Pina Bauschs, der auch das Werk des 1980 gestorbenen Bühnenbildners Rolf Borzik umfasst, wurde auf die Stiftung übertragen, die sich derzeit aber noch im Aufbau befinde. Die Gründung der Stiftung stellt "die Verwirklichung eines schon zu Lebzeiten von Pina Bausch gefassten Plans" dar, sagte die Sprecherin. "Selbstverständlich steht die Stiftung eng an der Seite des Tanztheaters Wuppertal."
Vorstand der Stiftung sind Ronald Kay, der Lebensgefährte Pina Bauschs, sowie ihr gemeinsamer Sohn Salomon. Im Beirat sind die beiden Bausch-Tänzer Dominique Mercy und Lutz Förster aktiv, die zu den ältesten Ensemble-Mitgliedern in Wuppertal zählen. "Ihre Erfahrung, ihr Sachverstand und ihre genaue Kenntnis des Werkes werden den Geist des Tanztheaters in die Stiftung tragen", betonte die Sprecherin. Zudem werde der langjährige Rechtsbeistand Bauschs den Beirat ergänzen, der auf bis zu sieben Mitglieder erweitert werden soll.
















