Poetische Reise vom "Ackerland" ins "Ankerland"
Auf den "Wellen der Zeit" mit Johannes Golznig.
Er schreibt eine Lyrik, die sitzt. Ihn ärgert nichts. Er ist die Ruhe wie das Meer," charakterisierte Josef K. Uhl in einer Rezension des Gedichtbandes "Wellen der Zeit" den Lyriker Johannes Golznig. Das Buch erschien als der Autor 80 Jahre alt war. Nun gilt es den 85sten zu feiern. Mit leichter Verspätung (Golznig wurde am 16. Juni 1924 in Weitensfeld geboren) findet heute im Bamberger Amthof eine Geburtstagsfeier für ihn statt. Bei dieser Gelegenheit wird der Jubilar, der mit seiner zeitgenössischen Lyrik immer einen eigenständigen Weg gegangen ist, auch unveröffentlichte Texte vorstellen.
Es wird auf alle Fälle "Meer", denn Golznig verarbeitet in seiner Lyrik und Prosa jene Eindrücke und Erlebnisse, die er als Schiffsoffizier auf hoher See gesammelt hat. Außerdem widmete er sich bodenständigen Themen, die auf seine Herkunft (Bauernsohn) verweisen. Die phonetische Nähe zwischen den Begriffen "Ankerland" (der Titel eines Bandes ausgesuchter Prosa) und "Ackerland" ist kein Zufall, sondern literarische Absicht. Wer nachlesen möchte: Mehrere Gedichtbände Golznigs sind in der Edition Leu/ Zürich erschienen.
Lesung Johannes Golznig. Mittwoch, Mittwoch, 19.30 Uhr, Bamberger Amthof Feldkirchen.















