Bühne frei für Chöre aus aller Welt in Spittal
46 Jahre. Keine Spur von Midlife-Crisis. Und kein Blatt vor dem Mund: Der Internationale Chorwettbewerb steht vor der Tür. Ein Rendezvous mit Spitzenformationen aus aller Welt.

Foto © KKBeim Chorwettbewerb auch vertreten: Ljubljanski Madrigalisti
Die fünf Notenlinien umspannen wie ein Gürtel die Welt," beschrieb Wettbewerbsgründer Hellmuth Drewes einmal den verbindenden Charakter dieses Treffens. Zum 46. Mal ist der Renaissance-Innenhof des Spittaler Schlosses Porcia heuer bereits die schöne Schließe dieses Gürtels.
Begrüßt vom Gastgeber, dem Singkreis Porcia stellen sich zehn Chöre aus Europa und Übersee in zwei Wertungskategorien (Kunst- und Volkslied) einem musikbegeisterten Publikum und einer internationalen Fachjury. Die kürzeste Anreise haben die Ljubljanski Madrigalisti aus Slowenien. Abwarten, ob sie so erfolgreich sind wie ihre Kollegen vom Kammerchor "Ave" aus Laibach, die im Vorjahr in beiden Kategorien die meisten Punkte abräumten. Die weiteste Anreise müssen der Paragita Student Choir aus Indonesien, der Nelson mandela University Choir und der Chor der Universität Nebreska auf sich nehmen. Weiters im Wettbewerb: Das Vocalensemble Landsberg (D), der lettische Chor "Rate", der Szekszárder Madrigalchor (U), "Ventilky" aus Tschechien, "Credo" aus Russland und "Novo Concertante" Manila.
Bei den Pflichtliedern findet sich diesmal auch eine Komposition von Bruno Strobl. "Nach so viel Nebel" heißt sie - und da müssen (11. Juli, ab 9.30 Uhr, Stadtsaal) alle Teilnehmer durch.
Die reinste Kür ist dagegen der Volksliedbewerb, wo sich in Spittal schon Jodler, Tanz und Gospels trafen (10. Juli, 19.30 Uhr, Schlosshof) und das offene Singen aller Chöre in Millstatt (Sonntag, 12. Juli, 11 Uhr). Ob das Publikum einen anderen Favoriten hatte als die Jury, weiß man am Sonntag abend, um 19. 30 Uhr beim Preisträgerkonzert.














