Schweizer Radio und Fernsehen muss kräftig sparen
Das Sparpaket soll bis 2014 die Ausgaben im Durchschnitt um je 30 Millionen Franken (fast 20 Millionen Euro) entlasten.
Für 2010 hat der Verwaltungsrat ein
Sparpaket beschlossen, das auch Einschnitte bei der Beteiligung bei
3sat nicht ausschließt, wie es am Mittwoch in Medienberichten hieß.
Dort sind auch die ARD, das ZDF sowie die österreichische
Rundfunkgesellschaft ORF engagiert.
Sparpaket. Das zuständige Ministerium in Bern begrüßte grundsätzlich die
Sparmaßnahmen, zumal sie für die Programme keine einschneidenden
Folgen haben sollen. Eine Gebührenerhöhung sei erst 2011 ein Thema,
teilte das Ministerium mit. Sollte die SRG auf ihre Engagements bei
3sat und TV5 verzichten wollen, brauche sie dafür die Zustimmung der
Schweizer Regierung. Für Medienminister Moritz Leuenberger komme ein
Ausstieg derzeit nicht infrage.
Keine Investitionen. Neben der Lohn-
Nullrunde enthält das Paket einen Investitionsstopp und Verkäufe von
Liegenschaften. Ein Stellenabbau für die fast 6000 Mitarbeiter ist
nicht vorgesehen.















