Ein Euro Eintritt für das neue Akropolis Museum
Auch nach dem 1. Jänner 2010 soll der Eintritt nur auf fünf 5 Euro erhöht werden.

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Dies gab am Mittwoch der griechische
Kulturminister Antonis Samaras bekannt. "Uns ist es wichtig, dass so
viele Menschen wie möglich das Museum besuchen können", sagte Samaras
vor Journalisten in der griechischen Hauptstadt. Für die Eröffnung am
20. Juni bereitet Athen eine große Feier vor, die in alle Welt
übertragen werden soll. Staats- und Regierungschefs aus vielen
Ländern Europas und des Mittelmeers seien eingeladen, hieß es.
Das neue Museum am Fuß der Akropolis hat drei Stockwerke und eine
Fläche von 25.000 Quadratmetern. Die Errichtung des größtenteils aus
Stahl und Glas gebauten monumentalen Gebäudes hat mehr als elf Jahre
gedauert. Die Pläne entwarf der Schweizer Stararchitekt Bernard
Tschumi. Besucher werden von dem Bau aus einen ungehinderten Blick
auf das Wahrzeichen der griechischen Hauptstadt haben.
Unter Druck. Athen will mit der geplanten Feier auch Großbritannien weiter
unter Druck setzen, endlich den antiken Parthenon-Fries
zurückzugeben. Mit der Eröffnung des neuen Museums gebe es nun keinen
Grund mehr für die Briten, die Friesteile zu behalten, meinen die
Griechen. Das Britische Museum hatte bisher argumentiert, in Athen
gebe es keinen geeigneten Aufbewahrungsplatz für die Relikte. 56 der
96 Platten des Frieses befinden sich bis heute im Britischen Museum
in London. Im neuen Akropolis Museum sollen die Teile als
verschwommene Hologramme dargestellt werden, um ihr Fehlen zu
unterstreichen.
Teile in England. Der damalige britische Botschafter in Istanbul, Lord Elgin, hatte
Anfang des 19. Jahrhunderts die am besten erhaltenen Teile des
Parthenons und anderer Denkmäler der Akropolis demontiert und nach
England gebracht. Athen fordert seit mehr als einem
Vierteljahrhundert ihre Rückgabe. Der Parthenon ("Jungfrauengemach")
ist eines der berühmtesten noch existierenden Baudenkmäler des
antiken Griechenland.















